Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV-Leistungen lediglich Mindestanforderungen genügen, während Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden. Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht übernehmen.
IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV-Angebot eher als „Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverbands, in der neuen Folge des IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das „Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich bedeutet. Zudem teilt GKV-Mitglied Anja Schiller ihr persönliches Erlebnis in einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie durchaus kritisch sieht. Zur Podcastfolge „IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen die bessere Wahl sind“ im IGeL-Monitor.
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Marcus Anhäuser
Medizinjournalist und Redakteur IGeL-Monitor
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